Publikationen

Publikationen

Fortis Colonia veröffentlicht in jährlichem Turnus ein eigenes Vereinsmagazin. Darüber hinaus ist 2010 der erste Band der Schriftenreihe von Fortis Colonia erschienen. An dieser Stelle finden Sie sowohl Informationen zu unseren Publikationen, als auch Rezensionen durch die (Fach-)presse. Sollten Sie Fragen haben, so freuen wir uns über Ihre Email

Fortis – Das Magazin

Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2015/2016

  • Das aktuelle, fünfte Vereinsmagazin 2015/2016
  • Erschienen im Eigenverlag am 01.12.2016
  • 164 Seiten mit interessanten und hochwertigen Fachbeiträgen zum Kölner Festungsbau, aber auch zur optischen Telegrafenlinie Berlin-Koblenz und ihrer Kölner Station, der Verteidigung von Eisenbahnbrücken und der Geschichte der Bonner Stadtbefestigungen (Mittelalter und Bastionäres System) und ihr Auswirkung auf das heutige Stadtbild. Zudem bieten wir Ihnen wieder einen Einblick in die Aktivitäten des Vereins in den Jahren 2015 und 2016.

 

    • Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2014“
    • Erschienen im Eigenverlag am 01.12.2014
    • 88 Seiten. In unserer vierten Ausgabe finden Sie auch in diesem Jahr eine Vielzahl hochwertiger Fachbeiträge zu unterschiedlichen Themen des Kölner Festungsbaus und der Kölner Stadtgeschichte. Zudem bieten wir Ihnen wieder einen Einblick in die Aktivitäten des Vereins und einen Ausblick auf unsere Veranstaltungen in 2015. [Zum Inhalt]Das Magazin kann unter info@fortis-colonia.de bezogen werden.
      Über eine Spende zur Kostendeckung freuen wir uns sehr.

 

  • Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2013“
    • Erschienen im Eigenverlag am 28.11.2013
    • 78 Seiten. Die dritte Ausgabe unseres Veeinsmagazin enthält eine Vielzahl hochwertiger Fachbeiträge zu unterschiedlichen Themen des Kölner Festungsbaus und der Kölner Stadtgeschichte. Auch in dieser Ausgabe bieten wir Ihnen wieder einen Einblick in die Aktivitäten des Vereins. [Zum Inhalt]Das Magazin kann unter info@fortis-colonia.de bezogen werden. Über eine Spende zur Kostendeckung freuen wir uns sehr.

 

    • Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2012/2013“
  • Erschienen im Eigenverlag am 28.11.2012
  • 64 Seiten. Im zweiten Vereinsmagazin von Fortis Colonia finden sich finden sich wieder zahlreiche Fachbeiträge zu Themen des Kölner Festungsbaus, der Kölner Stadtgeschichte sowie zu vergangenen und zukünftigen Aktivitäten des Vereins. [Zum Inhalt]Das Magazin kann unter info@fortis-colonia.de bezogen werden.
    Über eine Spende zur Kostendeckung freuen wir uns sehr.
    Es sind noch wenige Exemplare erhältlich.

 

  • Erstes Vereinsmagazin „Fortis – Das Magazin 2011“
  • Erschienen im Eigenverlag am 06.12.2011
  • 60 Seiten. Im ersten Vereinsmagazin von Fortis Colonia finden sich neben Beiträgen zur Vereinshistorie zahlreiche Fachbeiträge zu Themen des Kölner Festungsbaus, der Kölner Stadtgeschichte sowie zu vergangenen und zukünftigen Aktivitäten des Vereins.
  • Leider ist die Auflage komplett vergriffen und kann nicht mehr bestellt werden.

 

 

Schriftenreihe Fortis Colonia

  • Eine Grünanlage mit Geschichte. Festungsbauten und Äußerer Grüngürtel in Köln

  • Erschienen im November 2015, Vertrieb: Maternus Buchhandlung
  • 272 S. mit über 300 Abbildungen
  • ISBN 978-3-9817714-1-1Nr. 2 der Schriftenreihe von Fortis Colonia:
  • Das Fest schrift zum 70. Geburtstag von Konrad Adenauer enthält einundzwanzig Beiträge von sechzehn Autoren:Konrad Adenauer, Petra Adenauer, Joachim Bauer, Ute Becker, Werner Burauen, Albert Distelrath, Bernd von der Felsen, Alexander Hess, Dieter Klein-Meynen, Henriette Meynen, Klaus Militzer, Mark Sauer, Elisabeth Spiegel, Martin Turck, Dirk Wolfrum, Reinhard Zeese.
  • Es gibt wohl kaum eine andere Stadt, die wie Köln eine so weitläufige Parkanlage auf städtischem Gebiet besitzt, deren Geschichte zudem einmalig ist und die außerdem durch diesen Band so gut aufgearbeitet ist. Ein grüner Aspekt der Festung Köln.
  • Im Buchhandel ist die Festschrift zum Preis von 24,95 EUR erhältlich.
  • Stets vorrätig in der Maternusbuchhandlung, Severinsstraße 76, 50678 Köln (Severinsviertel), Tel. 0221/329993.

 

 

Inhaltsangabe:

 

 

 

  • Festungsstadt Köln – Das Bollwerk im Westen
  • Erschienen im Emons Verlag, November 2010
  • 544 S. mit über 700 Abbildungen, Format 31,5 x 29 cm
  • ISBN 978-3-89705-780-7Nr. 1 der Schriftenreihe von Fortis Colonia:
  • Das von Henriette Meynen herausgegebene Werk enthält Beiträge von zwölf Autoren:Bernd von der Felsen, Dieter Klein-Meynen, Andreas Kupka, Henriette Meynen, Helmut Pflüger, Jens Rohde, Rudolf Schmidt, Peter Sievert, Martin Turck, Michael Vollert, Bernhard Wacker, Uwe Zinnow.Entsprechend der Ausrichtung von Fortis Colonia umfasst das Thema „Festungsstadt Köln“ zahlreiche Facetten. Nicht nur die Geschichte, der Aufbau und die Gestaltung der Festung Köln mit ihrer gesamten Infrastruktur ist beschrieben, sondern auch soziale Aspekte, die Einordnung der Kölner Bauten in die allgemeine Stilgeschichte sowie die Auswirkungen der Festung auf die heutige Stadtstruktur.
    Dabei wird nicht nur in Worten, sondern auch in Abbildungen, mit historischen sowie neueren Fotos und Plänen die detaillierte Gestalt und Funktion der Festungsanlagen allgemein verständlich dargestellt. In zahlreichen historischen Karten sowie auch einer beigefügten aktuellen Karte sind die Standorte von militärischen Bauten und Anlagen aus der Zeit von 1815 bis 1918 eingetragen.
    Ein erstes Standardwerk über die preußische Festungsstadt Köln liegt somit vor und ist in jedem guten Buchhandel zum Preis von 19,95 EUR erhältlich.

Rezensionen

  • Fortis Colonia e.V. (Hrsg.): FORTIS. Das Magazin 2011; Köln, 2011; DIN-A-4 – Format, 60 Seiten, durchgehend SW- und farbig illustriert; 4,50 €; erhältlich über: Thomas-Georg Tremblau, Karlstraße 15, 50679 Köln, info@fortis-colonia.deAm 6. Dezember 2011 war es soweit: Mit dem Heft „FORTIS – Das Magazin 2011“ konnte der jüngst gegründete Kölner Festungsverein Fortis Colonia e.V. (s.a. Am Wall Nr. 70, S. 15) sein erstes Mitgliedermagazin der Öffentlichkeit präsentieren. Auf insgesamt 60 Seiten stellt der Verein sich nicht nur selbst dar, sondern beschreibt auch Zweck, Ziele und Aufgaben. So sind bereits fünf Arbeitsgruppen mit den Schwerpunkten „Römer“, „Mittelalter“, „Preußen & Neuzeit“, „Auswirkungen“ und „Umnutzungen“ aktiv. Den eigentlichen Teil des Heftes bestreiten jedoch verschiedene Aufsätze und Berichte, die – beginnend mit der römischen Geschichte – durch die Jahrhunderte bis hin zur preußischen Neubefestigung Kölns führen und damit die einstige Bedeutung Kölns als Festungsstadt verdeutlichen. Eine Übersicht über die im Jahr 2011 durchgeführten Veranstaltungen beschließt die Zusammenstellung dieses ersten Magazins.Für den Laien, der noch nie etwas von der Festung Köln gehört hat, stellt dieses graphisch und inhaltlich gut gestaltete Heft einen ersten Überblick zur Thematik „Festung Köln“ dar. Es zeigt aber auch die noch ruhenden Potenziale für die weitere Stadtentwicklung auf, die sich aus dieser speziellen Geschichte ergeben. Die zunehmende Akzeptanz des Vereins durch die Kölner Bürgerschaft zugleich mit politischen und administrativen Repräsentanten lässt zudem erwarten, dass dieses Potential künftig eine politische Rolle spielen könnte, die insbesondere der Lebensqualität der Stadtbevölkerung, aber auch dem Tourismus zugute käme. Dem Verein seien an dieser Stelle für einen gelungenen Start einer neuen Schriftenreihe die besten Glückwünsche ausgesprochen – es bleibt gleichzeitig zu hoffen, dass mit diesem Anspruch die Reihe fortgesetzt und mit neuen Informationen der Wissensdurst interessierter Kreise auch außerhalb von Köln gestillt werden kann. HRNQuelle: Neumann, H.-R., Rezension – Fortis das Magazin 2011, in: Interfest e.V. Mitteilungsheft „Am Wall“, Heft 78/2012, S. 32-33
  • Grosser Buchband
  • Die stärkste Festung im Westen
    Erstellt 02.12.2010
    Köln.Die Römer und die Baumeister des Mittelalters haben das Kölner Stadtbild mit ihren Bauten und Straßenanlagen geprägt. Das lernt heute jedes Kind in der Schule. Bauwerke wie der Römerturm oder die Severinstorburg sind auch kaum zu übersehen. Aber dass ausgerechnet die ungeliebten Preußen den Kölner Stadtplan mit den Halbkreisen des Inneren Grüngürtels und des Militärrings im 19. Jahrhundert wesentlich mitgestaltet haben, ist kaum jemand bekannt – denn die baulichen Zeugnisse dieser Zeit liegen versteckt im Grünen. Mit dem neuen schwergewichtigen Band über die „Festungsstadt Köln. Das Bollwerk im Westen“ könnte jetzt ein neues Bewusstsein für den preußischen Einfluss auf die Kölner Stadtentwicklung geschaffen werden.
    Die stärkste Festung im Westen
    „Der Festungsbau war im 19. Jahrhundert zweifelsohne die größte öffentliche Baumaßnahme in Köln, wesentlich größer als die Domvollendung“, sagt Henriette Meynen, die Herausgeberin des mehr als 500 Seiten starken Werkes. Zwischen 1815 und 1918 bauten die Preußen Köln – unter strengster Geheimhaltung – zur stärksten Festung im Westen des preußischen Reiches aus. Dies geschah in zwei Schritten. Zunächst wurde die mittelalterliche Stadtbefestigung erweitert und ein zweiter Befestigungsring östlich des heutigen Inneren Grüngürtels angelegt. Hinzu kam ein Wall um den Deutzer Ortskern, der in etwa entlang des Gotenrings verlief. Mehr als 50 Jahre später, nach dem Krieg von 1870 / 71, wurden die Anlagen um einen weiteren, weit vorgelagerten Festungsring entlang des Militärrings und der rechtsrheinischen Ringstraßen ergänzt.
    Heute sind es vor allem die mehr oder weniger gepflegten Forts im Inneren und Äußeren Grüngürtel, die als Relikte der preußischen Befestigung bekannt sind. Die Militärstrategen mit der Pickelhaube hatten jedoch nicht nur gewaltige Mauern und Wälle gebaut, sondern die ganze Stadt mit einem Netzwerk militärischer Infrastruktur überzogen – von Kasernen über Pulverlager und Militärbäckereien bis zu Schwimmanstalten. Ganz Köln bot im 19. Jahrhundert das Bild einer Garnisonsstadt im blau-grauen Uniform-Look, aus deren Mitte der Dom aufragte. Einige dieser Einrichtungen kennt man heute noch, ohne dass sie mit Preußens Glanz und Gloria in Verbindung gebracht werden. Die Riehler Heimstätten etwa sind ehemalige Kasernen, das „Bastei“-Restaurant am Rheinufer war einmal eine militärische Bastion, und die Merheimer Heide diente als Exerzierplatz.
    „Und wenn demnächst die Bauarbeiten für das neue Stadtarchiv am Eifelwall beginnen, wird man im Boden auf die Überreste der inneren Umwallung stoßen“, sagt Meynen. Das lässt schon der Straßenname erwarten. Denn wo immer eine Straße in Köln sich „Ring“ oder „Wall“ nennt, geht das darauf zurück, dass die Preußen an diesen Stellen Versorgungswege und Bauten für ihre Truppen angelegt hatten.
    Vom Schussfeld zum Erholungsgebiet
    Mehr als 100 Jahre lang war Köln nicht nur die stärkste Festung in Preußen, sondern auch die vorbildlichste. Die 182 Festungsbauten auf dem knapp 40 Kilometer langen Gürtel aus Forts wurden ständig auf dem neusten architektonischen und militärischen Stand gehalten und dienten als Musterbeispiel für viele andere Befestigungen.
    Nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg wurde im Versailler Vertrag die Schleifung der Festung Köln festgeschrieben. Dies wurde weitgehend, aber nicht vollständig umgesetzt. Der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer erreichte, dass nur die strategisch wichtigen Festungsteile beseitigt wurden. Die auch heute noch bekannten Unterkünfte und Lager in den „Forts“ blieben erhalten.
    Adenauers Grundgedanke: Die Gebäude und die davor liegenden Freiflächen, deren Hauptfunktion es war, freies Schussfeld zu bieten, sollten als Erholungsgebiet für die Bürger einer neuen Nutzung zugeführt werden. So entstanden die Grüngürtel, wie sie auch heute noch bekannt sind.
    Während die Grünzüge erhalten blieben, geriet die Bedeutung der Bauwerke darin in Vergessenheit. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die Stadt entgegen der Planung ihres ehemaligen Oberbürgermeisters sogar selbst einige der Gebäude abbrechen. Bis heute sind die wenigsten gut gepflegt. „Die Werke befinden sich inzwischen im Landschaftsschutzgebiet und sind zugunsten des Landschaftsschutzes dem Verfall preisgegeben“, kritisiert Henriette Meynen.
    Jahrelange Vorarbeit für Schriftenreihe
    Das Buch über die Festungsstadt Köln ist nicht nur das Ergebnis jahrelanger Vorarbeiten der Herausgeberin, die bis 2005 im Büro des Stadtkonservators arbeitete, sondern auch der erste Band einer Schriftenreihe, die von dem Verein „Fortis Colonia“ herausgegeben wird. Dieser widmet sich dem Erhalt und der Erforschung der Kölner Festungswerke. Der Band, so hofft Vereinsvorsitzender Konrad Adenauer jun., der Enkel des ehemaligen Oberbürgermeisters und späteren Bundeskanzlers, könnte einen Anstoß geben, „die Festungsbauwerke zu erhalten, zu pflegen und durch sinnvolle Nutzung mit Leben zu füllen“.
    Quelle: Kölner Stadtanzeiger http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/grosser-buchband-die-staerkste-festung-im-westen,16341264,12609010.html