Rückblick auf unser Aktionswochende vom 14.-16.06.2013 DENKmal Fortis Colonia 2013

Fortis Colonia hat in der Zeit vom 14. bis 16. Juni 2013 bereits sein viertes Aktions-Wochenende veranstaltet. Nach einem Fortis Colonia 2010 ohne Schwerpunktthema folgten thematische Schwerpunkte und zwar 2011 Römerzeit, 2012 Mittelalter und in diesem Jahr die Preußen. Den Auftakt bildete eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung im Gebäude des ehemaligen Diözesan-Museums. Dabei gab die Ehrenvorsitzende Frau Dr. Meynen einen Überblick über die Kölner Festungsbauten aus preußischer Zeit, bei dem sie auch die gerade besuchten Vergleichsbeispiele aus Posen präsentieren konnte. Dr. Schmidt erinnerte anschließend an ein 725-jähriges Jubiläum: die Schlacht von Worringen und deren bis in die Gegenwart reichende Nachwirkungen in Köln und Düsseldorf.

Am folgenden Samstag und Sonntag ging es dann mit dem Programm weiter, für das die Öffentlichkeitsarbeit den Pfarrsaal der Dompfarre mit einer kleinen Ausstellung zur Befestigungsgeschichte als Informationszentrum nutzen konnte.

Weil das Fort X am Rand der Neustadt wegen Bauarbeiten als Veranstaltungsort nur in beschränktem Umfang nutzbar war, musste die Arbeitsgruppe Preußen umdisponieren. So lag ein Schwerpunkt in diesem Jahr erstmals am Zwischenwerk IIIb nördlich von Mengenich. Es wurde von Uniformierten bevölkert, die Hunderten von Interessierten Einblicke in Aspekte des Festungslebens gewährten. Für Kinder gab es ein Spielprogramm, außerdem stellten Waffensammler ihre Objekte aus. Nostalgische Einkaufsgefühle weckte der Eckladen 1910 mit traditionellen Industrieerzeugnissen. Nicht zuletzt war das Rheinische Industriebahn-Museum mit einigen historischen Feldbahn-Loren präsent, für die sie ein Stück Gleis verlegt hatten. Auch das benachbarte Fort IV in Bocklemünd war wieder in das Programm einbezogen.

Darüber hinaus wurden bei der Programm-Gestaltung die anderen Epochen und andere Stadtteile nicht vergessen. Wie in den vergangenen Jahren so gab es auch diesmal wieder Führungen und Rundgänge sowie Fahrradtouren im ganzen Stadtgebiet, die im Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und diversen anderen Kooperationspartnern organisiert worden waren. Dabei ging es um römische und mittelalterliche Stadtbefestigungen, Forts und deren Bedeutung oder um die Riehler Kasernen und deren Umnutzung sowie um weitere Folgenutzungen und Denkmäler – ganz so wie es den Zielen von Fortis Colonia entspricht.