Programm von Fortis Colonia 2012 „DENKmal“ am 25./26. Juni, in Köln

Übersicht

1 Vortrag

Zentrale Eröffnungsveranstaltung

Referent/in/en: Hans-Werner Bartsch, Konrad Adenauer u.a.

Eröffnung mit Bürgermeister Hans-Werner Bartsch in Vertretung des Schirmherrn des Aktionswochenendes, Oberbürgermeister Jürgen Roters, Vertretern der Kölner Stadtverwaltung, dem Vorstand und aktiven Mitgliedern von Fortis Colonia e.V. sowie geladenen Vertretern der Kölner Presse.

Samstag 16.6.: 10:00 Uhr
Ort: Roncalliplatz 2, Großer Saal des ehemaligen Diözesanmuseums
KVB: Haltestelle Dom/Hbf.
Barrierefrei: frei
M1 Museum

Die römische Stadtbefestigung im Römisch-Germanischen Museum

Museumseintritt bei Vorlage des Mitgliedsausweises von Fortis Colonia 2,00 EUR (regulär 8,00 EUR).

Samstag 16.6 und Sonntag 17.6.: reguläre Öffnungszeiten des Museums
Ort: Roncalliplatz 4, Römisch-Germanisches Museum
KVB: Haltestelle Dom/Hbf.
Barrierefrei: frei

2 Führung

Römische Stadtmauer unter dem Dom

Referent/in/en: Dr. Ulrich Back (Domgrabung)

Einführender Vortrag. Besichtigung der Befunde in den Domfundamenten. Reste des Straßensystems auf der Stadtseite, des Entwässerungsdurchlasses und der zwei Abwassersammler.

Samstag 16.6.: 12:00 Uhr (Vortrag) und 12:45 Uhr (Führung)
Teilnehmer: max. 20 Personen
Dauer: Vortrag und Führung zusammen etwa zwei/zweieinhalb Stunden
Treffpunkt: Roncalliplatz 2, Ehemaliges Diözesanmuseum (Vortrag), und Eingang zur Domschatzkammer (Führung)
KVB: Haltestelle Dom/Hbf.
Barrierefrei: nein

3 Führung

Römisches vor der rheinwärtigen Mauer

Referent/in/en: Dipl.-Ing. Horst Heller

Vom Treffpunkt aus geht es über die alte Hafenstraße und weiter entlang der (nicht mehr vorhandenen) Stadtmauer. Ein Zwischenstopp wird am Übergabebauwerk eingelegt, bevor die Führung in den Grabungen unter Groß St. Martin endet.

Sonntag 17.6.: 13:30 Uhr
Teilnehmer: max. 25 Personen
Dauer: etwa eineinhalb Stunden
Treffpunkt: Roncalliplatz 2, Ehemaliges Diözesanmuseum
KVB: Haltestelle Dom/Hbf.
Barrierefrei: nein

4 Führung

West- und Südteil der römischen Mauer

Referent/in/en: Denis Mohr, M. A. (Archäologe, Fortis Colonia)

Vom Ubiermonument (wird nicht besichtigt) geht es entlang des Westteils der römischen Mauer, den heutigen Bächen, bis zum Mauritiussteinweg. Auf dieser Strecke erkennt man, wie sich die römische Mauer in das heutige Stadtbild integriert.

Sonntag 17.6.: 12:00 Uhr
Dauer: etwa ein bis eineinhalb Stunden
Teilnehmer: max. 20 Personen
Treffpunkt: An der Malzmühle 1, Ecke Mühlenbach
KVB: Haltestelle Heumarkt
Barrierefrei: frei

M2 Museum

Die mittelalterliche Stadtbefestigung im Kölnischen Stadtmuseum

Im Kölnischen Stadtmuseum findet man neben dem Modell des von Mauern mit Torburgen und Türmen eingefassten mittelalterlichen Kölns, nach dem zeitgenössischen Plan von Arnold Mercator aus dem Jahr 1571, auch zahlreiche Bilder, Gemälde und Kunstgegenstände zu Themen des mittelalterlichen Kölns. Museumseintritt bei Vorlage des Mitgliedsausweises von Fortis Colonia 2,00 EUR (regulär 8,00 EUR).

Samstag 16.6 und Sonntag 17.6.: reguläre Öffnungszeiten des Museums
Ort: Zeughausgasse 1-3, Kölnisches Stadtmuseum
KVB: Haltestelle Appellhofplatz/Zeughaus
Barrierefrei: frei

5 Vortrag

Das mittelalterliche Köln und seine Stadtmauer

„Das Alte Köln in Bildern“ – Auftaktveranstaltung

Referent/in/en: Siegfried Glos, Maler

Zu Beginn seiner Veranstaltung erläutert der Maler Siegfried Glos vor dem Modell des mittelalterlichen Köln (nach dem Mercatorplan von 1571) in gepflegtem Kölsch und in der ihm eigenen Art und Weise die Situation im von der Stadtmauer umgebenen mittelalterlichen Köln. Schwungvoll, mit Witz, gespickt mit dem einen oder anderen „Anekdötchen“, führt der Künstler anschließend und anhand einer PowerPoint-Präsentation seiner Bilder durch Köln wie es einmal ausgesehen haben könnte.

Freitag 15.6.: 19.00 Uhr
Dauer: etwa zwei Stunden
Ort: Zeughausstraße 1-3, Kölnisches Stadtmuseum.
KVB: Haltestelle Appellhofplatz/Zeughaus.
Barrierefrei: frei
6 kulturhistorischer Spaziergang

Vom Bayenturm zur Bottmühle

Referent/in/en: Roswitha Burauen

Ausgangspunkt ist der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute Bayenturm (Innenbesichtigung), Endpunkt die Bottmühle (Innenbesichtigung), erbaut 1587 auf dem Bott, einer 1550/52 durch Alexander Pasqualini angelegten eingefriedeten Wallplattform.

Samstag 16.6.: 16:00 Uhr
Dauer: etwa zwei Stunden
Teilnehmer: max. 30 Personen
Treffpunkt: Vor dem Bayenturm
KVB: Haltestelle Dom/Hbf.
Barrierefrei: nein
7 Spectaculum

„Stadtwache an der Severinstorburg“ – Mittelalterliches Spectaculum

mit: den Gruppen „Ritter der Tafelrunde“ und „Freie Ritter zu Köln“

Das Severinstor, erbaut Anfang des 13. Jahrhunderts. Die beiden renommierten Kölner Gruppen in mittelalterlicher Kleidung und Rüstung werden die Torburg und den Zugang in die Stadt Köln bewachen.

Samstag 16.6.: 14:00 – 18:00 Uhr
Samstag 17.6.: 12:00 – 18:00 Uhr
Ort: Severinstorburg
KVB: Haltestelle Chlodwigplatz
Barrierefrei: frei
8 kulturhistorischer Spaziergang

Vom Severinstor zur Eigelsteintorburg

Referent/in/en: Dr. Henriette Meynen

Der kulturhistorische Spaziergang führt entlang der im Ursprung römischen Straße in Nord-Süd-Richtung durch die mittelalterliche Stadt. Inwieweit sich die mittelalterliche Stadtumwallung von 1106 und die römische Befestigung noch in Auswirkungen auf das Stadtbild niedergeschlagen haben, wird während des Passierens der ehemaligen Befestigungsverläufe ermittelt.

Sonntag 17.6.: 12:30 Uhr
Dauer: etwa zwei Stunden
Treffpunkt: Im Torbogen des Severinstor, Chlodwigplatz
KVB: Haltestelle Chlodwigplatz
Barrierefrei: frei
9 Führung

Ulrepforte

Referent/in/en: Jacky Beumling, Rolf Pauly, Kurt Weber, Fred Stirmlinger, Marcus Leifeld, Kaspar Schiffer und weitere Mitglieder der Kölsche Funke rut wieß vun 1823

Die 1245 erstmals erwähnte Ulrepforte, auf der später ein Windmühlenturm entstand, erhielt Anfang des 19. Jahrhunderts die heute noch erhaltene Kaponniere. Die Roten Funken bauten die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Ulrepforte wieder auf. Die Besichtigung des Gebäudes endet mit einem Aufstieg zum Turm und dem Ausblick auf den Sachsenring mit dem mittelalterlichen Mauerrest.

Samstag 16.6.: 14:30 Uhr
Sonntag 17.6.: 12:00 – 17:00 Uhr
Dauer: ca. 45 Minuten je Führung
Treffpunkt: Sachsenring/Ulrichgasse
KVB: Haltestelle Ulrepforte
Barrierefrei: nein
10 Führung

Der Sachsenturm

Referent/in/en: Andreas Höhnerbach, Nick Pelzers, Ralf Maier, Gerd Wodarczyk

Dieser südliche Turm des mittelalterlichen Stadtmauerreststückes entlang des Sachsenrings ist heute der Sitz der Blauen Funken, die ihn denkmalgerecht restaurierten und nunmehr pflegen.

Sonntag 17.6.: 11:30 bis 16:30 Uhr
Dauer: etwa 45 Minuten je Führung
Treffpunkt: Sachsenring nahe Ulrichgasse, Funkenwache, Nebeneingang
KVB: Haltestelle Ulrepforte
Barrierefrei: nein
11 Führung

Der Sachsenring und das Ulredenkmal

Referent/in/en: Dr. Henriette Meynen

Erläuterungen zum ab 1883 angelegten Sachsenring, der anliegenden mittelalterlichen Mauer und dem Ulredenkmal, dem ältesten profanen Denkmal Deutschlands, einer Relieftafel von 1360.

Samstag 16.6.: 15:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Treffpunkt: Sachsenring/Ulrichgasse
KVB: Haltestelle Ulrepforte
Barrierefrei: frei
12 Führung

Der Prinzen-Garde-Turm

Referent/in/en: Marcus Gottschalk, Karlheinz Bastian, Frank Recker, Dirk Wicharz, Jörg Meffert und weitere Mitglieder der Prinzengarde

Einer der 52 Wehrtürme der mittelalterlichen Stadtmauer, heute der Sitz der Prinzen-Garde, wurde nach dem Kauf 1980 fachgerecht restauriert und erweitert.

Ausstellung: Die mittelalterliche Befestigung Kölns auf den rekonstruierten Bildtafeln von Siegfried Glos. Der Maler erläutert diese bei gleichzeitiger Einbringung von Histörchen in kölnischer Sprache.

Sonntag 17.6.: 12:00 bis 17:00 Uhr
Dauer: etwa 45 Minuten je Führung
Treffpunkt: Sachsenring 62a
KVB: Haltestelle Eifelstr. oder Ulrepforte
Barrierefrei: nein
13 Führung

Das Hahnentor

Referent/in/en: Prof. Dr. Klaus Militzer, Heinrich Fleu, Willi Stoffel und weitere Mitglieder der Ehrengarde der Stadt Köln

Das erstmals 1264 erwähnte Hahnentor, vermutlich aber schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, ist eines der bedeutendsten mittelalterlichen Stadttore Kölns. Während der Besichtigung erfährt der Besucher auch die jüngste funktionale und bauliche Entwicklung.

Vortrag durch Prof. Dr. Klaus Militzer: Historische Erläuterung zur historischen Bedeutung der Hahnentorburg

Samstag 16.6.: Vortrag: 12:00 Uhr; Führung 12:20 Uhr
Sonntag 17.6.: 12:00 bis 16:30 Uhr
Dauer: Vortrag: 20 Minuten; Führung jeweils 45 Minuten
Ort: Hahnentorburg, Rudolfplatz
KVB: Haltestelle Rudolfplatz
Barrierefrei: nein
14 kulturhistorischer Spaziergang

Vom Hahnentor zum Gereonswall

Referent/in/en: Dr. Rudolf Schmidt

Kultur- und stadthistorischer Spaziergang zu den ober- und unterirdischen Spuren der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Sonntag 17.6.: 12:00 Uhr
Dauer: etwa eineinhalb Stunden
Treffpunkt: Unter der Durchfahrt des Hahnentors
KVB: Haltestelle: Rudolfplatz
Barrierefrei: frei
15 Führung

Stadtmauer am Gereonswall

Referent/in/en: Johannes Schilling, Markus Schilling

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, im Zuge des Wiederaufbaus als Wohnhaus umgenutzt.

Sonntag 17.6.: 14:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Treffpunkt: Gereonswall 118
KVB: Haltestelle Hansaring
Barrierefrei: frei
16 kulturhistorischer Spaziergang

Vom Gereonswall zur Weckschnapp

Referent/in/en: Gerd Franke

Die mittelalterliche Stadtmauer und ihre Auswirkung auf die Stadtentwicklung.

Samstag 16.6.: 15:30 Uhr
Dauer: etwa zwei Stunden
Treffpunkt: Gereonswall 118
KVB: Haltestelle Hansaring
Barrierefrei: frei
17 Führung

Die Eigelsteintorburg

Referent/in/en: Gerd Franke

Erbaut: 13. Jahrhundert. Erste Erwähnung: 1313. Innenbesichtigung.

Sonntag 17.6.: 10:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Treffpunkt: Eigelstein/Weidengasse (vor dem Supermarkt)
KVB: Haltestelle Ebertplatz
Barrierefrei: nein
17 Vortrag

Der Girkeller

Referent/in/en: Prof. Dr. Klaus Militzer

Mittelalterlicher Weinkeller und ältestes Kellergewölbe in Köln

Die Erbauung dieses einmaligen noch erhaltenen Säulenkellers geht in die Zeit von 1195-1280 zurück. Ein genaues Datum kann nicht mehr festgelegt werden. Die Häuser der Lintgasse wurden im Mittelalter vorwiegend von Händlern bewohnt und genutzt.

Öffnungszeiten:

Samstag 16.6.: 12:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag 17.6.: 12:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt frei!

Vorträge:

„Der Weinhandel und die Anlieferung des Weins durch das Salzgassentor“

Samstag 16.6.: 15:00 Uhr

„Die Lintgasse und ihre Umgebung im Mittelalter“

Sonntag 17.6.: 15:00 Uhr
Ort: Lintgasse 8-14, Girkeller
KVB: Haltestelle Heumarkt
Barrierefrei: eingeschraenkt
19 Vortrag

Fort V

Referent/in/en: Priv.Doz .Dr. Reinhard Zeese

1843-1847 erbaut, Ende der 1880er Jahre als Festungswerk aufgegeben. 1880er Jahre: Schleifung des Werkes bis auf das Reduit (heutiger Rundbau)und zum Verwaltungsbau des Augustahospitals umgebaut. Ab 1934: Nutzung durch die Kölner Universität. Rundgang durch das restaurierte Reduit von Fort V sowie PowerPoint-Präsentation: Vom Kappesfeld zum Biozentrum.

Samstag 16.6.: 13:00 Uhr
Dauer: etwa eineinhalb Stunden
Treffpunkt: Zülpicher Straße 41, nahe Südbahnhof, vor dem Rundbau
KVB: Haltestelle Bahnhof Süd
Barrierefrei: frei
20 Führung

Fort X

Referent/in/en: Werner Pitzler, Peter Sievert, Dirk Wolfrum, Uwe Zinnow

Erbaut 1819-1825, Ende der 1880er Jahre in die innere Umwallung einbezogen, 1911 als Festungsbau aufgegeben, ab 1912 Nutzung für Notunterkünfte und Vereine u. a., 1919 Ausbau zum „grünen Fort“ mit Rosengarten. Anschauliche Vermittlung über Bau, Funktion und Geschichte der Fortanlage im Rahmen von Beiträgen an verschiedenen Standorten innerhalb des Forts, auch in unterirdischen, sonst verschlossenen Bereichen. Besondere Attraktionen: Personen in preußischer Uniform sowie eine historische Waffenausstellung in Kooperation mit dem Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Samstag 16.6.: 11:00 bis 17:00 Uhr
Sonntag 17.6.: 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Neusser Wall 33
KVB: Haltestelle Reichensperger Platz
Barrierefrei: nein
21 Führung

Fort IV

Referent/in/en: Werner Müller (Historisches Luftfahrtarchiv Köln) & andere

Fort IV erbaut ab 1874 – 1876; eines der drei größten Kölner Forts; Anfang der 20er Jahre geschleift; Nutzung bis 1914 durch das Kölner Luftschifferbatallion Nr. 3 und 1939-1945 als Gefechtsstand der Kölner Luftabwehr. Während einer Führung durch die noch erhaltene Kehlkaserne des Forts werden die Geschichte des Forts sowie die Gestaltung und Funktionen der verschiedenen Räumlichkeiten erläutert. Im Rahmen dieser Führung wird auch der Gefechtsstand der Kölner Luftabwehr aus dem Zweiten Weltkrieg in Wort und Bild vorgeführt. Im Anschluss kann eine Ausstellung historischer Radios und eine Luftfahrtausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen besichtigt werden. Bitte Taschenlampen mitbringen.

Samstag 16.6.: 13:00 Uhr
Sonntag 17.6.: 11:00 Uhr und 14:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Treffpunkt: Fort IV, Freimersdorfer Weg (Bocklemünd), Nähe Bahnübergang (beschildert). Start vor der Kehlkaserne an der 2009 ausgegrabenen Brücke
KVB: Linie 3 – Haltestelle Schaffrathsgasse, Linie 4 – Haltestelle Bocklemünd, Buslinien 145, 962 – Haltestelle WDR
Barrierefrei: eingeschraenkt
22 Führung

Freiluga (Zwischenwerk Va)

Referent/in/en: Dipl.-Ing. Hannelore Jung (14.00 Uhr); Angelika Burauen (15.00 Uhr)

Erbaut: 1875 – 1877; zum Teil geschleift: 1920/1921; Waldschule eröffnet: 1925; Gartenbau-Freiluftschule: 1939. Einer Besichtigung des Bauwerks mit Erläuterungen zu möglichen Sanierungsmaßnahmen folgt ein Rundgang durch den Lehrgarten.

Sonntag 17.6.: 14:00 Uhr und 15:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Treffpunkt: Belvedere Straße 151 (Müngersdorf), vor dem Zwischenwerk
KVB: Bus Linie 144 – Haltestelle Belvedere
Barrierefrei: nein
23 Führung

Fort VI (Fort Deckstein)

Referent/in/en: Karl-Heinz Blümel

Erbaut: 1873-1876; 1921 zum Teil geschleift; 1923 Ziergarten auf der Kehlkaserne und im nördlichen Graben ein Felsengarten. Erläuterungen zum Gebäude des Festungswerkes.

Sonntag 17.6.: 13:00 Uhr
Dauer: etwa eineinhalb Stunden
Treffpunkt: nördlich der Gleueler Straße, vor dem Durchgang der Kehlkaserne
KVB: Bus Linie 146 – Haltestelle Decksteiner Mühle
Barrierefrei: eingeschraenkt
24 kulturhistorischer Spaziergang

Vom Decksteiner Fort zum Sitz des FC

Referent/in/en: Silke Junick (Diplom-Geographin)

Kulturhistorischer Spaziergang zu den Spuren des ehemaligen Festungsgürtels vom Felsengarten zum Zwischenwerk VIb.

Sonntag 17.6.: 14:30 Uhr
Dauer: etwa eineinhalb Stunden
Treffpunkt: nördlich der Gleueler Straße, vor dem Durchgang der Kehlkaserne
KVB: Bus Linie 146 – Haltestelle Decksteiner Mühle
Barrierefrei: frei
25 Vortrag

Zwischenwerk VIb

Referent/in/en: Karl-Heinz Blümel

Erbaut: 1875 – 1877; zum Teil geschleift: 1921; Beginn der Umbaumaßnahmen 1953, Clubhaus des 1. FC Köln: 1963. Erläuterungen zum Bau des Zwischenwerks und Besichtigung der Überreste des Festungswerkes.

Sonntag 17.6.: ca. 16:00 Uhr (Anschlussveranstaltung an den o. g. Spaziergang [24])
Dauer: etwa 30 Minuten
Ort: Militärringstraße, nahe der Berrenrather Straße
KVB: Haltestelle Klettenbergpark oder Berrenratherstr./Militärring
Barrierefrei: frei
26 Führung

Fort X (rechtsrh.)

Referent/in/en: Bernd Pullem

Erbaut: 1877 – 1880; zum Teil geschleift: 1922; Umgestaltung zum „grünen Fort“ mit Volkswiese: 1927; Hauptbefehlstelle für Luftschutzeinheiten: Zweiter Weltkrieg; Sitz von verschiedenen Vereinen: etwa ab 1980. Besichtigung des Festungswerkes mit Erläuterungen zum ehemaligen Bauwerk und heutiger Nutzung.

Samstag 16.6.: 12:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Treffpunkt: Nohlenweg/Frankfurter Straße (Höhenberg), vor der Kehlkaserne
KVB: Haltestelle Frankfurter Str.
Barrierefrei: nein
27 Führung

Die Riehler Kasernen

Referent/in/en: Joachim Brokmeier

Auf der Mülheimer Heide entstand ab 1907 der große Kasernenkomplex, der nach dem Ersten Weltkrieg zunächst vom britischen Militär und ab 1926-1932 für die Riehler Heimstätten umgenutzt wurde. Als SBK (Zentrum Senioren und Behinderte Köln) existiert dieser noch heute.

Samstag 16.6.: 15:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Treffpunkt: Boltensternstraße 16 an der Einfahrt der SBK
KVB: Haltestelle Amsterdamerstr.
Barrierefrei: frei
28 Vortrag

Fort V (Müngersdorf)

Referent/in/en: Birte Klarzyk, M. A. (Historikerin)

Seit Beginn des Jahres 1942 diente das Fort V als Sammellager für die jüdische Bevölkerung Kölns. Für die meisten der dort Internierten war es die letzte Station vor ihrer Deportation. Ab 1944 wurde das Gelände als Zwangsarbeiterlager und Außenlager von der Gestapo genutzt. Der Vortrag wird Bilder und Dokumente aus diesen Jahren vorstellen.

Samstag 16.6.: 14:00 Uhr
Sonntag 17.6.: 14:00 Uhr
Dauer: etwa eine Stunde
Ort: Roncalliplatz 2, Ehemaliges Diözesanmuseum
KVB: Haltestelle Dom/Hbf.