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Die Kölner Festungstage 2017

 

Geleitwort von Konrad Adenauer

Mit den diesjährigen Kölner Festungstagen, d. h. den zum achten Mal stattfindenden
Aktionswochenende von Fortis Colonia e. V. bietet der Verein den Kölner Bürgern wieder Befestigungswerke aus einem anderen Blickwinkel an, einem Gesichts-
punkt, der Kölns Einmaligkeit herausstellt. Unser Schwerpunkt
lautet „die Verteidigung vom Rhein aus“.
Köln bietet viele Ansichten, die Rheinfront ist die Berühmteste. Schon in römischer Zeit und auch im Mittelalter standen die Rhein- fronten als repräsentative Ansichten im Blickfang. Wie weit diese durch Verteidigungsbauten bestimmt wurde, fand dabei kaum Beachtung. Und doch bestimmten diese Bauten in verschiedenster Weise mehr oder weniger stark die Gestaltung des Kölner Rhein- ufers. In preußischer Zeit erwiesen sich die Mauern vor dem Rhein- ufer mehr als abweisend und wurden weniger ins Blickfeld gerückt. Auf die Frage, inwieweit erhaltene Spuren entlang des Rheins bis zum heutigen Tage die rheinufernahe Stadtstruktur bestimmt, geben die diesjährigen Kölner Festtage eine Antwort.

Die einstigen feldseitigen Befestigungen wurden von der römischen bis zum Ende der preußischen Zeit von der heutigen Innenstadt bis in die äußeren Vorortbereiche verlagert. Im Gegensatz dazu befin- den sich römische, mittelalterliche und preußische Verteidigungs- anlage an zentraler Rheinuferlage dicht beieinander. So finden wir heute die Standorte der Denkmäler Ubiermonument, Schlupfpforte und Malakoffturm beispielsweise in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Lediglich die Ausdehnung der Wehranlagen nimmt im Laufe der Zeit von dem zentralen Bereich aus immer mehr zu.

Wie immer zeigen wir neben unserem Schwerpunkt dieses Jahr auch andere typische Befestigungsobjekte, um gleichzeitig einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Kölner Befestigungsbauten und ihrer Einbindung ins heutige Stadtbild zu vermitteln. Dankenswerter Weise beteiligen sich wieder nicht nur Mitglieder von Fortis Colonia, sondern auch vom Rheinischen Verein für Denk- malpflege und Landschaftsschutz, von der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln, aus dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen sowie dieses Jahr erstmalig der ADFC aktiv an unseren Führungen. Es wurde versucht, die Veranstaltungen so über die beiden Tage zu verteilen, dass möglichst viele Führungen nacheinander besucht werden können. Allen Teilnehmern bei unseren diesjährigen Ver- anstaltungen wünsche ich spannende und informative Stunden.

Konrad Adenauer
Erster Vorsitzender von Fortis Colonia e. V.

 

Abfolge der Veranstaltungen

 

 

Freitag, 6. Oktober 2017

 

14:00 Uhr Ubiermonument (2)*

18:30 Uhr Eröffnungsveranstaltung (1)

Samstag, 7. Oktober 2017

 

13:00 Uhr Fort X, Höhenberg (19)

15:00 Uhr Deutzer Rheinboulvard (4)

15:00 Uhr Zwischenwerk VIIIb (17)

16:00 Uhr Bayenturm (8)

17:00 Uhr Von der Bastei zum Eigelsteintor (20)

Sonntag, 8. Oktober 2017

10:00 Uhr Radtour beiderseits des Rheins (21)

11:00 – 17:00 Uhr Fort X (13)

11:00 Uhr Malakoffturm (9)

11:00 Uhr Fort I (12)

11:00 Uhr Freiluga (15)

12:15 Uhr Römische Rheinbefestigung (3)

12:00 Uhr Preußische Rheinuferbefestigung (11)

13:00 Uhr Fort X, Höhenberg (19)

13:30 Uhr Radtour mittelalterliches Köln (6)

14:00 Uhr Mittelalterliches Rheinufer (7)

14:30 UhrWesthovener Aue (18)

15:00 Uhr Bürgerhaus Stollwerck (10)

15:30 Uhr Parkcafé, Rheinpark (14)

16:00 Uhr Fort VI, Deckstein (16)

1. Eröffnungsveranstaltung

 

Begrüßung durch den Vorsitzenden Konrad Adenauer und einen

Vertreter der Stadtverwaltung

Kurzvortrag: Die Kölner Rheinfront.

 

Referent: Stefan Lewejohann

Termin: Freitag, 6. Oktober 2017: 18:30 Uhr

Treffpunkt: Residenz am Dom (An den Dominikanern 68)

Haltestelle Dom/Hbf: Stadtbahn 5, 16, 18, Köln HBF: S-Bahn S6, S11, S12, S13,

S19, Bus 132, 133, 250, 260, 978 & DB

Römische Befestigung

 

2. Ubiermonument

Das zu Anfang des 1. Jahrhunderts entstandene und erst 1965 entdeckte

Ubiermonument ist das ältestes bisher bekannte Dokument

antiker Baukunst nördlich der Alpen. Das vermutlich als Hafenturm

errichtete Monument bildete die Basis für die Südostecke der

römischen Stadtmauer aus der Mitte des 1. Jahrhunderts. Beide

Teile heben sich deutlich voneinander ab.Während der Hafenturm

mit Tuffsteinen gebaut wurde, kennzeichnen Grauwackesteine die

Römermauer. Die komplizierte Verknüpfung der beiden Bauteile

und die Geschichte der rheinseitigen Römermauer werden vor Ort

erläutert.

Referent: Privatdozent Dr. Alfred Schäfer (RGM)

Termin: Freitag, 6. Oktober 2017: 14:00 Uhr

Treffpunkt: An der Malzmühle 1

Haltestelle Waidmarkt: Bus 106, 132,  oder Heumarkt: Stadtbahn 1,7,9, Bus: 132, 133, 978

3. Römische Rheinbefestigung

Viel ist nicht zu sehen. Dennoch zeigt ein Spaziergang entlang des

ehemaligen römischen Mauerverlaufes, wie dieser das heutige

Stadtbild entlang des Rheins prägte (Keine Besichtigung des Ubiermonuments)

Referent: Alexander Hess

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 12:15 Uhr

Treffpunkt: Mühlenbach/An der Malzmühle

4. Spuren der Verteidigung am Deutzer Rheinboulevard

 

 

Die Grabungen des Römisch-Germanischen Museums am Rheinboulevard,

im und um das eingetragene Bodendenkmal „Kastell

Divitia“, haben in den vergangenen Jahren wichtige archäologische

Funde der letzten 1700 Jahre zu Tage gebracht, die teilweise weit

über die Erwartungen der Archäologen hinausgegangen sind.

Römische, mittelalterliche und neuzeitliche Relikte erzählen uns

heute in einem teils begrünten Umfeld von einem kontinuierlich

sehr bedeutenden Standort im rechtsrheinischen Köln.

Referent: Thomas-Georg Tremblau

Termin: Samstag, 7. Oktober 2017, 15:00 Uhr

Treffpunkt: vor dem Eingang der ehemaligen Klosterkirche Alt St.

Heribert, Urbanstraße 1, Köln-Deutz

Haltestelle: Deutzer Freiheit (KVB-Linien 1, 7, 9)

Eine Anmeldung ist erforderlich (E-Mail: fhpd@arcor.de oder,

wenn keine E-Mail-Möglichkeit besteht: Telefon: 0221/83008499)

 

 

Mittelalterliche Befestigungen

 

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Regenprognose muß das

mittelalterliche Spectaculum mit den Freien Rittern zu Köln leider ausfallen!

5. Spectaculum in mittelalterlicher Aufmachung

Foto: Freie Ritter zu Köln

Freie Ritter zu Köln e. V. von 1995 (Ritter der Tafelrunde) zeigen die

Tätigkeiten und Ausrüstungen der mittelalterlichen Torwachen aus

der Zeit des 14. Jahrhunderts.

Termin: ENTFÄLLT wegen REGEN !

Sonntag 8. Oktober 2017, 11:00-16:00 Uhr (wetterbedingt)

Standort: Schlupfpforte am Leystapel nahe Filzengraben

6. Fahrradtour um das mittelalterliche Köln

Die Tour vermittelt einen Überblick über den Umfang und die

Gestaltung der mittelalterlichen Befestigung Kölns. Die noch vorhandenen

Partien der mittelaterlichen Stadtmauer – Bayenturm, Bottmühle,

Severinstor, Ulrepforte, Mauer am Sachsenring, Hahnentor,

Mauer am Hansaring, Eigelsteintor und das Türmchen, der sog. „Weckschnapp –

werden während kurzer Haltestestationen erläutert.

Referent: Franz Irsfeld, Begleitung durch den ADFC

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 13:30 Uhr

Treffpunkt: Bayenturm

7. Spaziergang entlang des mittelalterlichen Rheinufers

Ein Spaziergang entlang der rheinseitigen Stadtmauer? Richtig viel

gibt es dort nicht mehr zu sehen – zumindest auf den ersten Blick.

Aber es gibt viel zu erzählen: von Basaltlagen und von wandernden

Toröffnungen, von irgendwie doch traditionsbewussten und

Architektur-zitierenden Preußen und vonWildpinklern, vom

Verbuddeln von Autos und von Schulkindern auf der Bauschuttdeponie,

vom Neid auf Düsseldorf und davon, wie aus einer altkölschen

Bautradition so etwas wie ein Denkmal für die ideologische

Überlegenheit des Kapitalismus werden konnte.

Referent: Dr. Rudolf Schmidt

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 14:00 Uhr

Treffpunkt: Bottmühle (Severinswall 32)

8. Bayenturm

Der um 1220 errichtete Bayenturm überwachte und schützte den

südöstlichen Teil der mittelalterlichen Stadt Köln zuWasser und zu

Lande. 1885 rekonstruierte der Kölner Stadtbaumeister Hermann

Stübben den in den vorherigen Jahrhunderten beschädigten Turm

im ursprünglichen Sinne. Nachdem der Turm während des Zweiten

Weltkriegs nochmals stark zerstört worden war, wurde er auf den

erhaltenen Ruinen Anfang der 1990er Jahre wieder hergestellt. Seit

1994 ist der Turm Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm“. Heute

beherbergt der Turm eine umfangreiche Fachbibliothek und Dokumentationstelle

der Stiftung.Während der Führung wird nicht nur

der Innenausbau gezeigt und erläutert, sondern besteht auch bei

gutemWetter die Möglichkeit, den wunderbaren Ausblick vom Dach

aus zu genießen.

Referentin: Jasmin Schenk

Termin: Samstag, 7. Oktober 2017, 16:00 Uhr

Treffpunkt: Bayenturm

Anmeldung ist erforderlich unter: info@frauen-mediaturm.de oder

wenn keine E-Mail-Möglichkeit besteht: Telefon: 0221/931881-30

Kosten: 5.- pro Person

Preußische Befestigungen

 

9. Malakoffturm

Der Malakoffturm ist der Schlüsselbau des Rheinauhafens; als ehemaliger

Bestandteil der Rheinfrontbefestigung wurde er zum Denkmal des

Hafenausbaus. Ursprünglich sicherte der 1885-1855 nach

Plänen des Militärarchitekten Carl Schnitzler errichtete Turm die

Einfahrt zum Sicherheitshafen hinter dem „Werthchen“, dem Vorläufer

des Rheinauhafens. Bei dessen Ausbau zur heutigen Form in

den Jahren 1892 bis 1898 nahm er nicht nur die Steuerungstechnik

der neuen Drehbrücke auf, sondern an seiner Landseite auch die anlässlich

der Fertigstellung enthüllte Gedenktafel. Obwohl militärisch

nun ohne Bedeutung, hatte er sich als fester Teil der Kölner Rheinfront

etabliert und bildete das historisch-künstlerische Bindeglied

zwischen dem mittelalterlichen Bayenturm und den preußischen

Aus- und Neubauten entlang des Stromes, von denen die meisten

heute wieder verschwunden sind. Die Führung erläutert die historischen

und künstlerischen Zusammenhänge des Baus, führt seine

Bausubstanz vor und berichtet über die städtebauliche Entwicklung

im Umfeld des Denkmals.

Referent: Dr. Alexander Kierdorf (Architekturhistoriker und Industriearchäologe)

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:00 Uhr

Treffpunkt: Gedenktafel am Malakoffturm

10. Ehemaliges preußisches Proviantamt (heute

Bürgerhaus Stollwerck)

Das heutige Bürgerhaus Stollwerck war einst ein Mehlspeicher des

preußischen Heeres. Es gehörte zu einem größeren militärischen

Versorgungszentrum, das 1892-1898 nahe dem damals gerade neu

angelegten Rheinauhafen entstand. Die Ansammlung von Proviantbauten

umfasste den gesamten Baublock Zuggasse, Zwirner-, Dreikönigen-

und Bayenstraße. Das heute noch vorhandene einstige

Proviantgebäude wurde, wie bei der Kölner Militärarchitektur

üblich, in Backstein errichtet und war im Stil des Historismus

gehalten. Im ZweitenWeltkrieg wurde das Proviantamt mehr oder

weniger beschädigt. Im Rahmen einer Sanierung des gesamten

umgebenden Geländes entschied die Stadt Köln, den einstigen

Mehlspeicher zu erhalten, und so erhielt er im Jahre 1987 seine

heutige Nutzung.Während der Führung werden Sie das Bürgerhaus

im Innern sehen können.

Referent: KlausWyschka (Leiter des Bürgerhauses)

Termin: Sonntag, 8. 10. 2017, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Bayenstraße/Dreikönigenstraße

Haltestelle: Ubierring (KVB-Linie 15, 16), Haltestelle: Rosenstraße

(Bus 106, 132, 133), Haltestelle: Rheinauhafen (Bus 106,133)

11. Auf den Spuren der preußischen Rheinbefestigung

von Deutz und der Kölner Altstadt

Auf einem Spaziergang von der DeutzerWerft über die Hohenzollernbrücke

zum linksrheinischen Rheingarten werden die noch

sichtbaren Relikte der einst starken Befestigung aus dem 19. Jahrhundert

entlang des zentralen Kölner Rheinufers erläutert.

Referent: Bernd von der Felsen

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 12:00 Uhr

Treffpunkt: Siegburger Straße (rheinwärtige Straßenseite gegenüber

der Tempelstraße)

Haltestelle: Severinsbrücke (KVB-Linie 7), Deutzer Freiheit (KVBLinien

1 und 9), Suevenstraße (KVB-Linien 3 und 4)

12. Die Grünanlage auf Fort I

Eine Führung für Kinder und Erwachsende. Auf dem Spaziergang

auf dem Fort I erfahren wir Wissenswertes über das als

Rheinschanze 1830 gebaute und von 1841-1847 umgestaltete Fort,

aber ganz besonders auch über die 1915 erfolgte Umformung dieses

Festungswerkes zu einem „grünen Fort“, einem vielgestaltigen Park

nach dem Entwurf von Fritz Encke.

Referenten: Thomas Hilker und DirkWolfrum

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:00 Uhr

Treffpunkt: OberländerWall/Titusstraße, Eingang zum Fort I

Haltestelle: Ubierring (KVB-Linien 15, 16)

13. Fort X, Neusser Wall 33

Das 18181825 errichtete Fort X ist das älteste und am besten erhaltene

preußische Festungswerk in Köln. Es wurde in den 1920er

Jahren als besonderer Höhepunkt in den Inneren Grüngürtel einbezogen

und erhielt einen bis zum heutigen Tag sehr gut gepflegten

artenreichen Rosengarten gewisserweise als Dachgarten. In diesem

Jahr wird ein renovierter Innenausbau des Kernwerks, aber vor

allem der Außenbau des Forts mit all seinen vielfach noch wenig

bekannten Details von in preußischer Uniform auftretenden Fachkräften

erläutert.

Referenten: Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e. V.

Termin: 8. Oktober 2017, 11:00 17:00 Uhr

Treffpunkt: Fort X, NeusserWall 33

Haltestelle: Lohsestraße (KVB-Linie 12, 15), Haltestelle Reichsberger

Platz (KVB 15, 16, 18),Worringer Straße (Bus 140)

14. Fort XV und das Parkcafé im Deutzer Rheinpark

Die Höhenunterschiede um das Parkcafé stammen von einem

ehemaligen Festungswerk. Seine Geschichte und vor allem die

späteren Umformungen bis zur heutigen Gartenarchitektur aus der

Zeit der Bundesgartenschau 1957 werden vor Ort erklärt.

Referenten: Dr. Henriette Meynen, Dieter Klein-Meynen

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 15:30 Uhr

Treffpunkt: Rheinpark vor dem Parkcafé

Haltestelle: Bahnhof/Deutz/Messe (KVB-Linie 1,3,4,9), Haltestelle Im

Rheinpark (Bus 150, 250, 260)

15. Freiluga, die städtische Freiluft- und

Gartenarbeitsschule auf dem Zwischenwerk Va

Natur, Gemüsegarten und ein Kölner Festungswerk, ein Felsengarten

und das restaurierte Rheintalprofil sowie grüne Klassenzimmer

werden u. a. während eines Spaziergangs durch das Gelände

gesichtet und erläutert.

Referentin: Angelika Burauen (Lehrerin a. D.)

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 11:00 Uhr

Treffpunkt: Eingang Freiluga (Belvederestraße 159)

Haltestelle: Kämpchensweg (Bus 144)

16. Decksteiner Fort mit seinem Felsengarten und die

Partie des umgebenden Äußeren Grüngürtels

Das 1873 als erstes Fort im vorgeschobenen Festungsring errichtete

Festungswerk wurde 1923 durch Fritz Encke zu einem ersten

„grünen Fort“  im damals angelegten Äußeren Grüngürtel umgestaltet.

Der Felsengarten in einem mit Trümmern angefüllten

Graben zeigt sich heute nach einer Sanierung mit Unterstützung des

Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz in

seinem romantischen Anblick. Im Umfeld des Festungswerkes

befindet sich der wohl bekannteste und beliebteste Abschnitt des

Äußeren Grüngürtels.

Referent: Dipl. Geogr. Alexander Hess

Termin: Sonntag, den 8. Oktober 2017, 16:00 Uhr

Treffpunkt: Militärringstraße (Zugang zum Fort VI, in etwa gegenüber

der Straße An der Decksteiner Mühle)

Haltestelle: Deckstein (Bus 146)

17. Die Grünanlage auf dem Zwischenwerk VIIIb und

sein grünes Umfeld

Spaziergang mit Erläuterungen zu dem 18761878 errichteten,

geringfügig geschleiften Festungswerk, auf dem 1927 nach dem

Entwurf von Fritz Encke eine ansprechender Dachgarten angelegt

wurde. Seine Umgebung trägt die typischen Züge des Äußeren

Grüngürtels.

Referentin: Karla Krieger

Termin: Samstag, den 7. Oktober 2017, 15:00 Uhr

Treffpunkt: P+R-Parkplatz an der Straßenbahnhaltestelle

Haltestelle: Heinrich-Lübke-Ufer (KVB-Linien 15, 16, 17)

18.Westhovener Aue

Führung durch die rechtsrheinische Grünanlage, deren Gelände bis

1995 das belgische Militär nutzte, und wo außerdem die Überreste

des 18771881 errichteten und zu Teilen 1922 geschleiften

preußischen Zwischenwerks IXa noch vorhanden sind.

Referentin: Sabine Rauchschwalbe

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 14:30 Uhr

Treffpunkt: Kölner Straße/In derWesthovener Aue

Haltestelle:Westhoven Kölner Straße (KVB-Linie 7)

 

 

19. Das rechtsrheinische Fort X in Höhenberg

Ein unscheinbarer Zugang in ein kleinesWäldchen an der

Frankfurter Straße/Nohlenweg führt unerwaretet hinter einer

kleinen Anhöhe nach einer Rechtskurve des abwärts gerichteten

Weges zu dem in der Tiefe befindlichen langgestreckten

Kasernenbau. Es ist das 18771880 erbaute Fort X. Eine Führung

durch die zweigeschossige langgestreckte Kehlkaserne vermittelt

einen Eindruck von der Größe der einstigen Gesamtanlage. Ein

umlaufenderWeg im Anschluss an diese Kehlkaserne bezeugt durch

die parallel vorhandenen, in etwa erhaltenen früheren Gräben den

einstigen riesigen Umriss des Festungswerkes.

Referent: Bernd Pullem

Termin: Samstag, 7. 10. 2017, 13:00 Uhr und Sonntag, 8.10. 2017,

13:00 Uhr

Treffpunkt: Frankfurter Straße/Nohlenweg

Haltestelle Höhenberg / Frankfurter Straße (KVB-Linie 1, Bus 151,

152)

Befestigungen verschiedenster Epochen im heutigen

Stadtbild

 

20. Von der Bastei zum Eigelsteintor

Spaziergang über die Grünanlage des Theodor-Heuss-Rings.

Erläuterungen zur Geschichte: von dem Sicherheitshafen mit der

anliegenden Grünanlage zur heutigen parkartigen Ringgestaltung.

Referentin: Dr. Henriette Meynen

Termin: Samstag, 7. Oktober 2017, 17:00 Uhr

Treffpunkt: Sedanstraße / Theodor-Heuss-Ring

Haltestelle Ebertplatz (KVB-Linien12,15,16, 18, Buslinien 127, 140)

21. Radtour zu den Spuren der mittelalterlichen und

neuzeitlichen Uferverteidigung beiderseits des Rheins

Während dieser Radtour erkunden wir auf der rechtsrheinischen

Seite von der Südbrücke bis zur Zoobrücke die heute in Grünräume

integrierten, zumeist preußischen Relikte der einstigen Kölner

Uferbefestigung. Auf der Tour zurück auf der linksrheinischen Seite

zur Südbrücke werden mittelalterliche und neuzeitliche

Wehrarchitektur ins Blickfeld gerückt.

Referenten: Dr. Martin Turck und Friederike Neuburg-Weissbrodt

Termin: Sonntag, 8. Oktober 2017, 10:00 Uhr

Treffpunkt: Brückenrampe der Südbrücke auf der rechtsrheinischen

Seite (Alfred-Schütte-Allee / Am Schnellert)

 

 

Fortis Colonia in Bildern

Fortis Colonia zu Besuch in Boppard am Mittelrhein im Juli 2017

Die mittelalterliche Stadtmauer in Boppard (Bild links)

   

Die römische Stadtmauer wurde im Mittelalter aufgestockt und diente weiterhin dem Schutz der Stadt am Rhein (Bild rechts)

 

Der Infostand von Fortis Colonia auf dem Kastellfest in Deutz 2017

Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen 2017

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Fortis Colonia_Veranstaltungshinweis für den 14.02.2017

 

Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen 2016

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Fortis Colonia Führung Fort X 08-07-2016

27.08.2016 

29.07.2016

 

Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen 2015

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Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen 2014

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veranstaltungshinweis_saalburg_21.09.2014

 

 

Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen 2013

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Veranstaltungshinweis 2013_Fort Liezele

 

Veranstaltungshinweis_Ein_roemisches_Hafentor

 

Veranstaltungshinweis_DENKmal 2013

 

DENKmal Plakat 2013.2

 

Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen 2012

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Veranstaltungshinweise 1.Quartal 2012

 

Veranstaltungshinweis_Militzer

 

Veranstaltungshinweis-S.Glos

 

Veranstaltungshinweis 2012_Tsingtau

 

Veranstaltungshinweis 2012_Antwerpen

 

Veranstaltungshinweis 2012_Festung Köln II_Wolfrum

 

Veranstaltungshinweis 2012_Die preußische Festung Köln – Verrsuch…

 

Veranstaltungshinweis 2012_National Reduit

 

Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen 2011

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Vortragsreihe Fortifikation – 2011-09-16

Vortragsreihe Fortifikation – 2011-11-18

Vortragsreihe Fortifikation – 2011-10-28

 

Auszug aus dem Archiv der Einladungen zu Veranstaltungen

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Vereinsjahr 2011

 

Auszug aus 2011

 

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Auszug aus 2015 ( in Bearbeitung)

 

 

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Auszug aus 2016

 

 

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