Aktuelles von Fortis Colonia e.V.

Fortis Colonia thematisiert einen wesentlichen Aspekt der Kölner Stadtgeschichte, der zu wenig bekannt ist. Die Strukturen, der die Entwicklung Kölns zu einer Großstadt mit zwei ausgeprägten Grüngürteln und radialen Grünzügen zugrunde liegen, wurden seit der Antike durch den Bau von Mauern, Gräben und Wällen bis hin zu den umfangreichen Festungswerken mehrerer Perioden geprägt.

Relikte solcher Anlagen sind an vielen Orten im Stadtgebiet zu finden, sei es in ihren ursprünglichen Erscheinungsbild oder überformt, sei es sichtbar oder versteckt. Sie erzählen den Wandel von der ummauerten zur grünen Stadt. Die Spuren der Befestigungen sind wegen ihrer besonderen Bedeutung in die Denkmalliste der Stadt Köln eingetragen. Zu diesen Kulturgütern gehören die römische Mauer im Stadtzentrum, die mittelalterlichen Stadttore mit Stadtmauer, die den Verlauf der Ringstraße bewirkten und damit eine frühe Vorgabe für den heute konzentrischen Stadtaufbau darstellte, genauso wie die ebenfalls konzentrisch angelegten preußischen Festungsanlagen (Festung Köln), die u.a. die Basis für den Inneren und Äußeren Grüngürtel bilden.

Wollen Sie wissen, wie es zur Gründung von Fortis Colonia kam?  Bitte hier weiterlesen….


Kommende Veranstaltungen von Fortis Colonia 2017

(eine Übersicht der bereits durchgeführten Veranstaltungen des Jahres 2017 finden Sie im Veranstaltungs-Archiv!)

 

A  K  T  U  E  L  L   !!!

Samstag, 22. Juli 2017, 14.00 Uhr

Nach dem Besuch im mittelalterlichen Boppard und seiner Stadtbefestigung steht diesen Monat wieder die Geschichte der Festung Köln (Äußerer Festungsgürtel) im Mittelpunkt.

 

Führung: Referent: Uwe Zinnow:  Zwischenwerk  IIIb,  A-Raum im Nüssenberger Busch u.a. (Festes Schuhwerk wird empfohlen)

Treffpunkt: Eingang Buschweg, nahe der Kreuzung Militärringstraße (siehe Lageplan unten)

ÖPNV: Stadtbahnlinie 3 bis „Mengenich/Ollenhauerring“, längerer Fußweg, Buslinie 127 bis „Schumacherring“, kleiner Fußweg.

Das Zwischenwerk III b wurde von 1875 bis 1877 errichtet und 1885 verstärkt. Es war Bestandteil der preußischen Befestigung von Köln im Äußeren Festungsring. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Werk 1920/21 entsprechend den Forderungen der Alliierten bis auf die Kehlkaserne (das der Stadtseite zugewandte Gebäude) geschleift. Von 1925 bis in die späten 1970er Jahre diente es der Stadt Köln als städtische Waldschule II. Heute beherbergt es unterschiedliche, ehrenamtliche Vereine, u.a. die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e V.  Sie werden Gelegenheit haben das ansonsten abgeschlossene Festungswerk zu besichtigen sowie die Überreste der Waldschule zu sehen. Zudem werden die Relikte von kleineren einstigen Verteidigungswerken im Umkreis gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 9. und Sonntag, 10. September 2017 (Tag des offenen Denkmals)

Führung. Referent: Dirk Wolfrum:  Fort IX in Köln-Westhoven

 

Sonntag, 24. September 2017, 15.00 Uhr

Führung. Referent: Kai Nilson: Auswirkungen der Rayons nördlich der Neustadt

(Wiederholung der Führung vom letzten Jahr an einem günstigeren Termin)

 

Freitag, 6. Oktober, Samstag, 7. Oktober und Sonntag, 8. Oktober 2017

Vorträge und Führungen: Die Kölner Festungstage

Unser Aktionswochenende mit einem umfangreichen Programm. Dazu demnächst mehr.

 

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 18.30

Vortrag in der Residenz am Dom. Referent: Dr. Ulrich Bock: Das Eigelsteintor und das mittelalterliche Eigelsteinviertel

 

Änderungen vorbehalten. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Veranstaltungshinweisen.

 

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Kontakt:  info@fortis-colonia.de

 

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